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Altersgerecht Umbauen, Förderung für mehr Wohnkomfort

Jedes Wohneigentum muss in regelmässigen Zeitabständen renoviert werden. Die Wände sollten neu gestrichen werden, das Badezimmer gefällt nicht mehr, eine neue Einbauküche ist schon lange fällig, etc.
Hier besteht die Chance zu einer Optimierung. Es sollte bereits jetzt an ein sorgenfreies Leben im Alter gedacht werden. Wer will nicht gerne in seinem gewohntem Umfeld alt werden?

Durch eine weitsichtige Planung kann die Renovierung - weitgehend kostenneutral - entsprechend der im Alter oder Pflegefall geänderten Bedürfnisse gestaltet werden.

Wohnberatung

Wir beraten Sie zu Hause und prüfen die räumlichen Gegebenheiten unter ergonomischen Gesichtspunkten. Aufgrund unserer besonderen Fachkenntnisse in barrierefreier Wohnungsgestaltung, schlagen wir Ihnen notwendige und sinnvolle Wohnungsanpassungsmaßnahmen vor.

Wir ermöglichen unseren Kunden ein selbstbestimmtes Leben ohne auf Hilfe von Angehörigen oder Fremden angewiesen zu sein. Durch Individuelle Beratung kann durch eine frühzeitige Wohnungsanpassung der Umzug in eine andere Wohnung oder sogar in ein Heim vermieden werden. Auch die häusliche Pflege wird durch eine barrierefreie Wohnung erheblich erleichtert oder erst möglich.

Förderung von Einzelmaßnahmen oder umfassende Barrierereduzierung zum Standard Altersgerechtes Haus

Die KFW-Bank bietet eine attraktive Förderung mit einem Zuschuss von 12,5 % für Standard Altersgerechtes Haus. Für Einzelmaßnahmen, wie zum Beispiel Einbau einer barrierefreien Dusche, können 10% Zuschuss beantragt werden. Alternativ ist auch ein Kredit ab 0,75% möglich. Die aktuellen Konditionen können Sie bei der KFW-Bank erfragen.

Für diese Förderung muss keine Pflegestufe oder kein akuter Bedarf vorliegen. Wenn Sie bereits die häusliche Pflege in Anspruch nehmen wollen kann auch der jeweilige Versorgungsträger oder die Landesbank von Baden-Württemberg (L-Bank) die Umbaumaßnahmen unterstützen.

Überblick förderfähiger Maßnahmen:

Einzelmaßnahmen

Diese Maßnahmen können Sie auch miteinander kombinieren:

  • Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen
    • Wege zu Gebäuden, Garagen, Sitz- und Spielplätzen sowie zu Entsorgungseinrichtungen
    • Umbau und Schaffung von altersgerechten Kfz-Stellplätzen sowie deren Überdachung
    • Umbau und Schaffung oder Überdachung von Abstellplätzen für Kinderwagen, Fahrrädern, Rollstühle oder Gehhilfen
    • sonstige Wohnumfeldmaßnahmen in bestehenden Gebäuden ab 3 Wohneinheiten
    • Eingangsbereich und Wohnungszugang
  • Abbau von Barrieren im Hauseingangsbereich und bei Wohnungszugängen
    • Schaffung von mehr Bewegungsfläche
    • Wetterschutzmaßnahmen wie Überdachungen
    • Maßnahmen zum Schutz vor Wohnungseinbruch
    • Überwindung von Treppen und Stufen
  • Nachrüstung oder Verbesserung von Aufzugsanlagen
    • Treppenlifte
    • barrierereduzierende Umgestaltung von Treppenanlagen
    • Rampen zur Überwindung von Barrieren
    • Umgestaltung der Raumaufteilung und Schwellenabbau
  • Änderung des Raumzuschnitts von Wohn- und Schlafräumen, Fluren oder Küchen
    • Verbreiterung von Türdurchgängen mit Einbau neuer Türen
    • Schwellenabbau
    • Erschließung oder Schaffung von Terrassen, Loggien oder Balkonen
    • Badumbau
  • Änderung der Raumaufteilung des Bades
    • Schaffung bodengleicher Duschplätze
    • Modernisierung von Sanitärobjekten (WC, Waschbecken und Badewannen)
    • Bedienelemente und Hilfssysteme
  • Modernisierung von Bedienelementen
    • Einbau von Stütz- und Haltesystemen einschließlich Maßnahmen zur Nachrüstung
    • Maßnahmen zur Verbesserung der Orientierung und Kommunikation wie zum Beispiel Beleuchtung, Gegensprech- oder Briefkastenanlagen
    • Sicherheits-, Unterstützungs- und Notrufsysteme
    • AAL-Systeme (Ambient Assisted Living): intelligente Assistenzsysteme und intelligente Gebäudetechnik
    • Schaffung von Gemeinschaftsräumen, Mehrgenerationenwohnen
  • Umgestaltung von bestehenden Flächen zu Gemeinschaftsräumen oder Schaffung von Gemeinschaftsräumen
  • Die Einzelmaßnahmen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen.
  • Alle Kosten, die für die fachgerechte Ausführung dieser Maßnahmen erforderlich sind, können gefördert werden. Dazu gehören Kosten für
    • Fachberatung durch Experten oder Sachverständige für Ihren Umbau,
    • die Durchführung der geplanten Maßnahmen durch Fachunternehmen,
    • die notwendigen vorbereitenden Arbeiten,
    • nachbereitende Maßnahmen und Wiederherstellungsarbeiten.

 

 

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